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Frühere Deilinghofer Pastoren
  • Der große Baumeister der Gemeinde Gottfried Wilhelm Andreas Dümpelmann, der (nach dem Urteil von F. Schauff) "bedeutendste Pfarrer Deilinghofens" (10. evangelischer Pfarrer nach der Reformation; Amtszeit: 1765 - 1791) - Aufbau des Alten Pastorats in Deilinghofen und Gemeindeaufbau nach dem Muster Herrnhuts. Zu Dümpelmann geht’s hier
     
  • Gleiches Thema: Der Deilinghofer Dümpelmann in der “Hörversion” (Diaserie von 1991): Dümpelmann und Holland, Dümpelmann und die Herrnhuter, “Altes Pastorat”; es sprechen außer FG Martha Ravenschlag und Hanskarl Franke; diese MP3 zu Dümpelmann  kriegen Sie hier
     
  • Gleiches Thema: Der Deilinghofer Dümpelmann in der “Hörversion” (Diaserie von 1991): Dümpelmann und sein Busenfreund Joh. Abraham Strauß (bedeutender Pfarrer an der Iserlohner Bauernkirche) - nach dem Erbauungsbuch über Strauß, das der bekannte Emil Frommel schrieb (es sprechen wieder außer FG Martha Ravenschlag und Hanskarl Franke): diese MP3 zu Dümpelmann mit Text von Frommel kriegen Sie hier
     
  • Dümpelmanns Patenkind Gottfried Schnetger, Deilinghofer Küsterssohn und Leipziger Rittergutsbesitzer:  erscheint noch als Buch in memoriam Harald Korsch-Gerdes. Ein bisschen zu Haralds Beitrag zur Schnetger-Geschichte hier, und zu Schnetger selbst geht es hier.
     
  • Carl Franz Friedrich Basse (1767-1833; 12. Pfarrer in Deilinghofen nach der Reformation, Amtszeit von 1797 bis 1833) - ein Pastor aus einer bedeutenden Familie, aber: "Glück blüht nicht jeglichem ..." - Text zu Basse HIER
     
  • Basses Nachfolger Carl Ludwig Josephson (1811-1888) - als Pfarrer in Deilinghofen 1834 gewählt, aber nicht angenommen. Der verhinderte hiesige Pastor, der dann in den Kerker musste... Zu Josephson geht’s hier (Webseite)
     
  • Man kann sich den genannten Text zu Carl Ludwig Josephson auch über PDF ausdrucken
     
  • Pastor Cunsemüllers Abschiedspredigt von 1879 im PDF-Download: HIER
     
  • Josephson II: Pastor Max Johannes Josephsons Deilinghofer Abschiedspredigt 1885 (jüngster Sohn von Josephson I, Gründer des Jünglingsvereins und damit des späteren CVJM): PDF (etwas umfangreicher: 5 MB) HIER
     
  • Pastor Witteborgs Deilinghofer Abschiedspredigt von 1894 im PDF-Download HIER
     
  • Pastor Axthelms Deilinghofer Abschiedspredigt von 1929 im PDF-Download: HIER
     
  • Hördokument (es sprechen außer FG: Martha Ravenschlag und Hanskarl Franke) - Pastor Karl Gobrecht in Deilinghofen (von 1930 bis 1946): MP3 HIER
     
  • Hier bekommt man das 282 Seiten dicke Buch “Blätter zur Deilinghofer Kirchengeschichte 3” mit den Lebensgeschichten der Deilinghofer Pfarrern von 1765 bis 1834: zum direkten PDF-Download
     
  • Zu Deilinghofens Nachkriegspfarrer Alfred Ravenschlag (1911-1987)
    (es folgt ein Text zum 6. August 2001, dem Tag, an dem Pfarrer Alfred Ravenschlag 90 Jahre alt geworden wäre)


      Literaturhinweis zu diesem Deilinghofer Pfarrer:
      Pastor Alfred Ravenschlag (1911-1987). Der Deilinghofer Nachkriegspfarrer und sein Dorf, Blätter zur Deilinghofer Kirchengeschichte, Heft 1. Im Auftrag der Gemeinde herausgegeben von F. Groth, P. Kramme, H. Vicariesmann unter besonderer Mitarbeit von M. Ravenschlag, Deilinghofen 1991 (vergriffen).

      Der folgende Text mitsamt einer guten Ravenschlag-Predigt im PDF-Download: HIER - vgl. auch http://www.pastoerchen.de/ravenschlag

      Alfred Ravenschlags Leben im Kurzüberblick:
      geb. am 6. August 1911 in Münster
      stud. theol. in Münster; 1. theol. Examen 30. April 1936, danach Vikar in Witten
      1937 und 1938 Besuch des Domkandidatenstifts in Berlin,
      nach dem 2. theol. Examen Ordination in Münster am 13. November 1938
      Hilfsprediger in Weitmar-Mark (Bochum)
      4. Oktober 1938 Hochzeit mit Hedwig Grote in Münster
      4. Februar 1940 in Weitmar auch zum Gemeindepfarrer gewählt
      Soldat, u.a. in Russland (Frau Hedwig mit ältestem Sohn Traugott, der 1943 geboren wurde, nach Schlesien evakuiert)
      1.November 1946 vom Landeskirchenamt nach der Erkrankung von Pastor Gobrecht zur Verwaltung der Pfarrstelle in der Ev. Kirchengemeinde Deilinghofen eingewiesen und mit Wirkung vom 1. Juli 1947 einstimmig zum Pfarrer der Deilinghofer Kirchengemeinde gewählt (zum 22. ev. Pfarrer nach der Einführung der Reformation im Jahr 1565)
      11. April 1947: Gründung des Ev. Kirchenchors Deilinghofen
      Seit Anfang 1947 kam Pastor Grabsch als Aushilfspastor für den Diasporateil der Gemeinde im Balver Gebiet dazu.
      2. Juni 1947 Geburt des zweiten Sohnes Winfried
      Herbst 1947 Kirchenrenovierung durch den Lemgoer Kirchenmaler Pahmeier, die Kirchenglocken kehrten vom Hamburger Glockenfriedhof zurück.
      27. Mai 1951 Schenkung des Vereinshauses der Inneren Mission an die Gemeinde (nach Renovierung und Umbau war das das alte Martin-Luther-Haus)
      April 1951 Beginn der Arbeit am Kindergarten
      Seit Juni 1953 prägten die Kanadier, die hier im Camp stationiert waren, das Bild des Dorfes Deilinghofen
      1953: Ein Teil Stephanopels kam von Deilinghofen zur Sundwiger Kirchengemeinde (bis 1953 Deilinghofer Missionsfeste in Stephanopel [vgl. dazu:
      http://www.missionsfeste.stephanopel.de])
      1955: Balve wurde selbständige Kirchengemeinde
      Ewigkeitssonntag 1959: Einweihung der Friedhofskapelle
      1957: Gründung des EC Deilinghofen [vgl. dazu
      hier]
      Advent 1963 Grundsteinlegung Kindergarten Pastoratstr. [vgl. dazu die Festschriftzum 50jährigen:
      http://www.pastoerchen.de/kaffeestuebchen.eu/pastoerchen/kinderg arten.htm] (Link korrigiert 26.04.05)
      Einweihung Mai 1965
      1964-1966: Die große Renovierung der Stephanuskirche (Abriss der Emporen)
      1966: Bau der jetzigen Deilinghofer Orgel
      1. Januar 1969 Ravenschlag wurde durch den Tod seiner Frau Hedwig Witwer.
      In zweiter Ehe heiratete er am 21.Oktober 1970 die Gemeindeschwester Martha Griese.
      Als 63jähriger wurde er nach 27 Amtsjahren am 30. September 1974 in den Ruhestand verabschiedet.
      1. Advent 1975: Einweihung des neuen – in den Anfängen unter Ravenschlag entstandenen - Martin-Luther-Hauses. [Was Pfr. Ravenschlag bei der Einweihung des Martin-Luther-Hauses sagte, finden Sie
      HIER]
      Alfred Ravenschlag starb am 10. Januar 1987 und wurde auf dem Deilinghofer Friedhof beigesetzt