Reformationstag: Abendmahlsgottesdienst am 31.10 2001
in der Stephanuskirche Deilinghofen
unter Mitwirkung des Kirchenchors

Statt Orgelvorspiel: zwei Lieder des Kirchenchors, Begrüßung und Abkündigungen
Eingangslied: Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht (2x die Strophe)

Im Namen des Vaters... / Unsere Hilfe...
Wir hören Worte des 46. Psalms, aus Luthers Lieblingspsalm "Ein feste Burg ist unser Gott": Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken, wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind. Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie festbleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen. Die Heiden müssen verzagen und die Königreiche fallen, das Erdreich muss vergehen, wenn er sich hören lässt. HERR Zebaoth ist mit uns, der Gott Jakobs ist unser Schutz. Kommt, lasset uns anbeten!
EHR SEI DEM VATER UND DEM SOHN ...

Sündenbekenntnis: Herr, heiliger Gott, du beanspruchst es, die Nummer 1 zu sein in unserem Leben, die Nummer 1 zu sein im Leben der Kirche, die Nummer 1 zu sein in der ganzen Welt. Und das ist unsere Sünde und Schuld, dass wir dir den Platz, der dir zusteht, verweigert haben und verweigern. Du weißt um das daraus folgende Chaos in unserem eigenen Leben, um all das Elend in deiner Kirche und um die Friedlosigkeit der Welt. Wir haben auf dein Wort nicht gehört, wir haben unsere eigenen Wege ohne dich gesucht und an dir vorbei. Ja, wir hatten keine Ohren für dich und haben auf alles andere gehört, was angeblich wichtig sei. Und vieles von unserm Scheitern und Stranden liegt daran, dass wir es meinten, ohne dich zu können.
Herr, wir bitten dich: Sieh nicht auf unsere Schuld, sondern reformiere du uns und mach uns neu um des Kreuzes Jesu willen. Herr, erbarme dich unser!

KYRIE...
Gnadenzuspruch: Gott, hat Jesus, den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir erhielten die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE... / ALLEIN GOTT IN DER HÖH' ... Der Herr sei ...

Gebet: Herr, unser Gott, du tust auch heute noch das Wunder, dass Menschen sich von dir ansprechen und freimachen lassen. Deshalb bitten wir dich: gib deinem Wort Vollmacht; schenke dieser Stunde Segen. Fülle erstarrte Herzen mit neuem Leben. Enttäuschten und Mutlosen schenke neue Hoffnung, und die allzu sicher sich Fühlenden hole du von ihrem Sockel.
Die Freude der Fröhlichen lass ansteckend sein, die Verzagtheit der Ängstlichen wandle in neue Zuversicht.
Nimm alle falschen Erwartungen und lehre uns stattdessen, uns ganz auf dich zu verlassen, auf dich, Herr Jesus Christus, der du in der Einheit des Vaters und des Heiligen Geistes lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. AMEN.

Evangelienlesung Joh. 6, 66-68 (wie tags zuvor bei der Evangelisation): Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit Jesus. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.

Glaubensbekenntnis

Lied vor der Predigt:
Sonne der Gerechtigkeit, alle Strophen



Predigt: Jesaja 40, 8 (zum Deilinghofer Evangelisationsthema ECD 2001 unter der Überschrift: sola scriptura - Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit!)

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater, und unserm Herrn Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeinde, drei Verse aus Jesaja 40 stehen hier am Anfang, von denen es hier jetzt nur auf den letzten Halbsatz aus 6 Wörtern ankommt; hören wir Jesaja 40, 6-8, da sagt der Prophet: Es spricht eine Stimme: Predige!, und ich sprach: Was soll ich predigen? Alles Fleisch ist Gras, und alle seine Güte ist wie eine Blume auf dem Felde. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt; denn des HERRN Odem bläst darein. Ja, Gras ist das Volk! Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich. --- Noch einmal der entscheidende Halbsatz für heute Abend: Das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich.

Liebe Gemeinde, vom Reformationstag und von Luther redet man nicht mehr so gerne. Der Tag nach dem Reformationstag vor Allerheiligen ist jetzt "Halloween", ein Wort, das ich vor drei, vier Jahren noch gar nicht kannte... Aber jetzt hat's jeder mitgekriegt: ein Fest des Verjagens böser Geister, altkeltischen und ganz heidnischen Ursprungs, ließ ich mir sagen, das jetzt mit Macht von Amerika zu uns rübergeschwappt ist: Halloween zu begehen ist "Kult", für Erwachsene, für Jugendliche und für Kinder - Halloween-Parties, ausgeschnittene Kürbisse mit Geistergesichtern und schauriges Schwelgen im Halbdunkel des Geheimnisvollen. Vielleicht gibt's zu viele böse Geister in unserer Zeit, so dass auch die Heiden in unserer Umgebung ihr Fest brauchten, ihr Fest des Geisteraustreibens, zusätzlich zu Silvester, wo man das mit Knallern meint zu können.
Doch hier gibt es für uns jetzt Wichtigeres, als über Halloween und auszulassen oder zu ärgern!

Ich denke an andere "böse Geister" (in Anführungsstrichen), die in Deilinghofen zu schaffen machen. Und das allerdings hat mit sehr aktuellen Ängsten hier bei uns und um uns herum zu tun.

Ich ging heute Mittag über den Friedhof, eine schwere schlimme Beerdigung hinter mir. Ein 16jähriger und ein 12jähriger sind jetzt Halbwaisen, den 16järigen hatte ich vor zwei Jahren hier eingesegnet, und jetzt war ihre Mutter gestorben, grade 40 Jahre alt. Und ich dachte an nicht nu an die beiden, ich dachte an Mitja, an Jannis, an Carmen, an Kirsten, Exkonfirmanden alle vier und auch Halbwaisen geworden bei Beerdigungen in diesem Monat Oktober, der heute zuende geht: 12 Beerdigungen und bei 5 von denen verloren die genannten Jugendlichen und jungen Leute einen Elternteil. Und da mitten auf de Friedhof das große unübersehbare weiße Kreuz, und ein Jesus-Wort steht darauf:
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Wahrlich, der Friedhof ein Ort, wo die bösen Geister der Trauer und der Verzweiflung einem schwer zu schaffen machen können, ein Ort, der mir als Pastor auch immer wieder zeigt, wie hilflos meine Trostversuche mit Worten sind und wie läppisch meine Worte sind, die ich da sage und wie schlottrig meine Knie, wenn ich sie sage.
Und da denke ich a das große weiße Kreuz in der Mitte des Friedhofs: Ja, wenn der nicht wär, dessen Kreuz da sinnbildlich in der Mitte ständ, wenn der nicht wär, der gesagt hat: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte vergehen nicht, wenn der, der gekreuzigt worden ist und auferstand, nicht zu uns spräche heute, dann wären alle Worte, die man auf dem Friedhof und hier in der Kirche von sich gibt, leeres Stroh.
Das große weiße Kreuz auf dem Friedhof, da an einem extremen Ort dieser Satz, der aus dem Buch der Bibel ist, der Satz, der da auf die Bibel verweist, auf Jesus und auf die Schrift, die Bibel, die zu uns spricht und uns was zu sagen hat, was in Wahrheit die bösen Geister vertreibt.

Ja, wir sind mit dem Ganzen ganz dicht an unserem kleinen Satz aus Jesaja 40 dran, an dem Satz, der da in vielen Hunderten von schriftlichen Einladungen, auf Plakaten und Faxen, die wir versendeten zur Einladung für unsere Evangelisation im Martin-Luther-Haus, zu lesen ist: Sola scriptura, zu deutsch: allein die Schrift, und dann der Satz: Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit!

Dieser kleine Satz aus Jesaja 40, den ich eingangs las, "aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit", das Wort, das ja innerlich ganz eng verwandt ist mit Jesu Wort auf dem weißen Kreuz, liebe Gemeinde, das ist das älteste Bibelwort, das in Deilinghofen irgendwo geschrieben steht.

Es steht auf der ältesten Glocke Deilinghofens als lateinische Aufschrift, und das ist bemerkenswert genug. Die hintere der drei Glocken in unserem Glockenturm, die dicke große Glocke, die auch die Totenglocke ist, das ist die älteste Glocke von Deilinghofen, und genau da steht der heutige Predigttext drauf! DOMINI VERBUM MANET IN AETERNUM kann man da lesen, zu deutsch: Das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Streiten freilich kann man sich über die Jahreszahl, wann diese älteste Glocke gegossen wurde, entweder heißt das, was da oben auf der Glocke zu entziffern ist: 1510 (das wäre dann 7 Jahre vor dem Thesenanschlag durch Martin Luther) oder es heißt 1570 (das wäre dann 5 Jahre nach der Reformation, als diese Kirche evangelisch wurde). Aber nicht streiten kann man sich, dass diese Glocke, die weit über 400 Jahre da hängt, genau das Mottowort aufnimmt, das Luther und seine Reformation auf den Leuchter stellten, dass des Herrn Wort in Ewigkeit bleibt, dass es auf Gottes Wort ankommt und das der Grund der evangelischen Kirche ist und nicht all der Firlefanz, den Menschen dazugemacht haben, und dass eben dieses Wort im Leben und im Sterben trägt. Mir schrieb ein Glockenforscher, der in Bamberg wohnt, er hätte Hunderte von Glocken in Deutschland photographiert, alle die das Wort DOMINI VERBUM MANET IN AETERNUM als Aufschrift hätten, und er meinte, so ein Wort draufzuschreiben, gebe es nur seit dem Jahrhundert Luthers, das sei typisch reformatorisch.

Und wir können es hier noch anders hören, liebe Gemeinde: wenn immer die größte Glocke in Deilinghofen erklingt, dann ist das auch eine Predigt, eine Predigt seit über 400 Jahren schon, und diese Predigt lautet: Leute, haltet inne, haltet inne mit allen euren Stimmen und Worten, mit denen ihr die bösen Geister der Furcht nicht vertreiben könnt, ein anderer hat euch etwas zu sagen, dessen Wort Ewigkeitsbedeutung hat, Gott ist noch auf dem Plan, in aller Vergänglichkeit der Welt, wo Gras verdorrt und die Blumen verwelken und wo manchmal Himmel und Erde zu vergehen scheinen: da hat er das letzte Wort und soll es behalten bei euch: Aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit, Himmel und erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Ja, selbst wenn jene zwei mächtigen Türme einstürzen und die ganze Welt in Terrorangst und Krieg überzogen ist, wenn der Teufel und die perverse Verrücktheit der Welt ihre Triumphe feiern, dann brauchen wir nicht Halloween, um die bösen Geister zu vertreiben, dann brauchen wir sein Wort, das uns Orientierung und Halt gibt und Ausrichtung. So dichtete es Luther, ganz entsprechend: "Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr", denn da ist ein anderer, auf den man sich verlassen kann, nicht der Papst, nicht die Bischöfe und nicht die Opferzahlungen der Ablässe, nicht die ach so tolle Kirche, sondern allein das Wort, das Wort der Bibel, das im Geiste Jesu uns groß wird: Ich bin bei euch, habt keine Angst, Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Solus Christus und sola scriptura, so sagte es damals seit der Reformation an eine Kirche in ihrem Elend Dr. Martin Luther, wo die Maßstäbe sind, die im Leben und im Sterben der Kirche und der Welt Orientierung geben können: sola scriptura (allein durch die Schrift) und allein durch Christus (durch Gottes fleischgewordenes und für uns an Kreuz gegangenes Wort).

Liebe Gemeinde, zwei Abende wurde uns gestern und vorgestern durch Bärbel Wilde und durch Johannes Hansen dazu Mut gemacht, heute die Bibel zu lesen und in rechter Weise zu verstehen, ja, die Bibel als sehr persönliches Buch zu begreifen, als einen Liebesbrief Gottes an uns, so dass unser Glaube tiefer verankert wird im Wort und wir uns vom Wort aufrütteln lassen, dass bei uns der, um den es da zentral geht, Jesus Christus, der Herr im Hause wird.

Bibelworte, mit denen man sehr eigene Erfahrungen macht, darum ging es, auch Konfirmationssprüche kamen da vor oder Trausprüche, di dann was sagen und in denen ein anderer zu uns spricht, wie z.B. auch bei der Hochzeit Samstag bei Tina und ihrem Mann.

Und genau in der Linie unserer Evangelisation ist es, finde ich, spannend und sehr aktuell, zu sehen, wie Luther, unser Reformator, mit der Bibel umgegangen ist. Er hat sich immer auf die Schrift berufen, natürlich, die Bibel meisterhaft übersetzt, die Bibel dadurch allen zugänglich gemacht, eben weil sie letzte Autorität des Glaubens ist: sola scriptura, ich will mich allein auf die Schrift verlassen, Päpste und Konzile können irren, "da stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir. Amen" - Sinngemäß hat er es bekanntlich dann auf dem Reichstag in Worms unter Lebensgefahr bekannt.

Aber der selbe Luther war nicht so ein Sklave der Schrift; genau das gehört dicht daneben. Das ist das, was Pastor Hansen gestern Abend betonte: dass so wichtig die Bibel ist, auch zur Erneuerung der Kirche, der christliche Glaube ganz etwas anderes ist als so ein fanatisches Befolgen von dem, was da als Wortlaut steht. Hansen sagte: Anders als im Islam, wo man denkt, der Koran wäre ein vom Himmel gefallenes heiliges Buch, das Gottes Willen direkt enthält, ist christlicher Glaube keine Schriftreligion.
Nein, so ist es nicht wie da im islamischen Fundamentalismus, dann hätte man alles falsch verstanden, das Christentum ist eben nicht eine Schriftreligion, wo Menschen zu Sklaven der Schrift werden, denn nur der Geist, Gottes heiliger Geist öffnet die Schrift, sonst bleibt es nur Buchstabe, Buchstabe, der tötet, wenn der Geist uns nicht den Buchstaben lebendig macht. Liebe Gemeinde, genau deswegen meinte Luther, das alte Wort müsste immer wieder neu lebendig werden, und eigentlich sei Gottes Wort nicht das Geschriebene, sondern das mündliche Wort, das in Gottes Geist durch Menschen uns zugesprochen wird, uns auf den Kopf zugesprochen wird, das Wort, das heute die Kirche und uns in ihr aufweckt aus dem Schlaf der Sicherheit und in dem heute Jesus, der Gekreuzigte und Auferstandene uns anspricht.

Gottes Wort bleibt in Ewigkeit! Was oben die Glocke als Inschrift hat, muss immer neu unter die Leute!

Und so fragt Jesus hier, wie eben in der Schriftlesung, wie er die Jünger damals am Scheideweg, als viele weggingen, fragte. Und einer, stellvertretend, Petrus sagte: Wohin sollen wir gehen, du hast Worte des ewigen Lebens.

Bekenntnis zu ihm, der Worte des ewigen Lebens hat. Ein Bekenntnis zu ihm, dem letzten und letztgültigen Wort Gottes, wie wir es heute geben können: wenn wir hier ja sagen zu ihm, seinem Wort etwas zutrauen und ihn annehmen, auch beim Abendmahl bei Brot und Wein, wozu er und nicht ein Pastor hier einlädt.

Als Eingeladene an seinem Tisch können wir dann selbst die Bibel werden für andere, die Menschen, die sie nicht lesen, was übersetzen davon, was Jesus uns ist und sein Wort. Sogar den ganz Traurigen, von denen wir sprachen, soll dann ein Licht zukommen, dass wenn auch Himmel und Erde vergeht, wenn auch alles verwelkt und verdorrt, sein Wort in Ewigkeit bleibt, weil er das letzte Wort hat. Lasst uns das, was an der großen Glocke steht, in guter und einladender Weise an die große Glocke hängen, dass viele was ringsum davon mitkriegen, was die bösen Geister der Furcht bezwingt: dass des Herrn Wort in Ewigkeit bleibt. Amen.

Lied: Ein feste Burg, 1-3

Gebet: Herr, erneuere deine Kirche und fang bei mir damit an, dass ich Buße tue und mich entschieden zu dir bekenne, der du Worte des ewigen Lebens hast, Worte mit Ewigkeitswert. Herr, sende deinen Geist, dass wir dein Wort lieb gewinnen, es lesen als Liebesbrief von dir, dass wir es recht verstehen und Ohren kriegen und recht hören auf das, was du uns zu sagen hast. Herr, vertreibe die bösen Geister der Furcht, der Furcht auch vor dem Scheitern in der Kirche, wo so vieles schlecht und schlimm ist und wo du neu der Herr im Hause werden musst, der zu sagen hat.
Hab Dank für deinen Segen bei den Tagen im Martin-Luther-Haus. Sprich neu bei uns Menschen an und hilf uns, deinen Willen zu tun und zu beten und nicht feige zu sein, wenn er geht, entschieden Christ zu sein in Deilinghofen.
Wir bitten dich für Menschen, die in Glaubenskrisen sind und in Lebenskrisen, und gerade da bitten wir dich: Erbarme dich über die vielen Menschen, die in den letzten Wochen auf dem Friedhof einen schlimmen Abschied erleben mussten, erweise und zeige d, dass du und dein Wort stärker bleiben als der Tod.
Erbarme dich über die, die seit dem schlimmen 11. September neu nach Fundamenten des Lebens suchen, die tragen, komm du mit deinem Wort da auf sie zu, dass Fragende Antwort finden. Lass da Christen Boten deines Wortes werden, eine Bibel, durch die man etwas verstehen kannst, was von dir kommt.
Erbarme dich über deine Welt, die Menschenschuld an den Rand des Abgrunds gebracht hat, mit Krieg und Terror, schenke da auch, wenn es dein Wille ist, dass Waffen schweigen und Schritte auf Frieden hin wieder gesehen werden können. Ja, bereite du uns vor auf dein Mahl, in dem du uns lädst an deinen Tisch und uns die Sünden vergibst. Amen.

Allgemeine Beichte und Abendmahl

Segens- und Sendelied: Kommt, sagt es allen weiter!
Segen und Orgelnachspiel

www.stephanus-kirche.de